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Was ist ein Rakel?


Der Begriff „Rakel“ hat einen französischen Ursprung. Aus „racle“ wurde „Rakel“. Ein Kratz- oder Schabeisen, welches vor allem in der Tiefdrucktechnik früh eine Anwendung fand. Beim Rakel-Tiefdruck wird mithilfe des Rakels die überschüssige Druckfarbe vom Druckzylinder abgestreift.

In unserem Fall nutzt man den Rakel aus Kunststoff zum Beispiel um ein Wandtattoo anzubringen. Hierzu wird das Wandtattoo vor der Montage mit einem Rakel an die Übertragungsfolie gerieben. In einem zweiten Schritt wird anschließend das Wandtattoo auf die Wand aufgebracht. Bei allen Arbeitsgängen sollte immer von innen nach außen gearbeitet werden, um unerwünschte Luftblasen auszustreichen.

Gefertigt werden Rakel aus Kunststoffen unterschiedlicher Härtegrade, aus Filz, Gummi oder in Kombination dieser Werkstoffe. Je nach Beschaffenheit des Untergrundes und der anstehenden Arbeiten sind unterschiedliche Verklebehilfen nötig.

Für den Heimwerker ist ein Rakel ein wichtiges Werkzeug bei der Verarbeitung von Klebefolien, Wandaufklebern, Wandstickern und Wandtattoos. Zu vergleichen ist die Anbringhilfe am ehesten mit einem Spachtel. Nur unter Zuhilfenahme eines Rakel ist das Aufbringen von Klebefolien glatt und blasenfrei möglich.

Rakel finden heute vielfältige Verwendung z.B. bei Fußbodenarbeiten, bei der Bestückung von Leiterplatten und in besonderem Maße beim Aufbringen von Folien aller Art im gewerblichen und im privaten Bereich. Doch auch im Umfeld moderner Druckprozesse sind Rakel unverzichtbar und zu Hightech-Produkten gereift.


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